Technische Daten
Konstruktionen mit System
Schachtbauwerke
Schächte übernehmen die unterschiedlichsten Aufgaben in Abwasserableitungssystemen. Sie dienen der Be- und Entlüftung, als Einstieg zur Kontrolle und zur Reinigung der Kanäle. Sie ermöglichen Richtungsänderungen im Kanalbau ebenso wie Änderungen des Profils und des Gefälles.
Sie werden bei der Einmündung von Seitenanschlüssen erforderlich oder bilden Zwischenschächte bei geraden Kanalstrecken. Dabei spielt es keine Rolle, ob b+f Dorsten Produkte angeschlossen werden sollen. Der Anschluss erfolgt werkstoffbezogen.
Möglich sind zum Beispiel Rohre aus Beton, Stahlbeton, PVC, Steinzeug, Ultra-Rib, Faserzement, GFK, duktilem Guss oder PE-HD.
Mit Standardteilen sind diese vielfältigen Aufgaben kaum zu lösen. b+f Dorsten plant, konstruiert und fertigt daher in enger Zusammenarbeit mit dem Planer und Anwender eine individuelle Problemlösung.
Das garantiert die erforderliche Anpassungsfähigkeit an die jeweilige Bauaufgabe, Abmessungen, Belastbarkeit und die notwendigen Anschlüsse.
So lässt sich die technisch und wirtschaftlich optimalste Lösung realisieren.Schachtbauwerke in Kompaktbauweise
Eine optimale Lösung in Bezug auf die Dichtigkeit des Bauwerkes bietet die Kompaktbauweise. Das Schachtunterteil wird monolithisch in einem Guss hergestellt. Die Planung und konstruktive Ausbildung der Arbeitsfuge entfällt. Und weil weniger Einzelteile zu montieren sind, erhöht sich nicht nur die Funktionssicherheit, sondern auch die Einbauzeiten werden erheblich verkürzt.
b+f Dorsten-Schachtbauwerke in Kompaktbauweise sind in Länge, Breite und Höhe variabel herstellbar.
Die Abmessungen sind nur von den Transportmöglichkeiten abhängig. Und weil die Schachtbauwerke individuelle Konstruktionen sind, ist auch die Ausführung mit Gerinne und Auftritt möglich.
Problemlösungen nach Maß sind Standard ...bei b+f Dosten
Konstruktive Ausbildung
Die Schachtbauteile bilden eine konstruktive Einheit aus Sohlplatte und Schachtrahmen.
Zur Abdeckung dient eine verschiebesichere Stahlbeton-Übergangsplatte.
Diese erhält die erforderlichen Öffnungen:
* Durchmesser DN 1000 mit Spitzende für selbstschmierende Gleitringdichtung Forsheda F 116 zum weiteren verschiebesicheren Aufbau mit Schachtringen nach DIN 4034, neueste Fassung.
* Durchmesser DN 625 mit Falz für den verschiebesicheren Aufbau mit Auflageringen.
Möglich sind auch beliebige Öffnungen nach Kundenwunsch oder werkseitig eingesetzte Schachtabdeckungen.
Die Abdichtung der Verbindungen von Schachtunterteil und Decke erfolgt entweder mit zementgebundenem Mörtel, kunststoffvergütetem Mörtel, oder mit plastischen bzw. elastischen Abdichtungsmaterialien.
Schachtbauwerke in Rahmenbauweise
Schachtrahmen zeichnen sich durch eine besonders günstige Lastabtragung aus. Ein weiterer Vorteil: weil wenige Fugen vorhanden sind, erhöhen sich Montagefreundlichkeit und –sicherheit. In Länge, Breite und Höhe variabel, lassen sich b+f Dorsten-Schachtbauwerke in Rahmenbauweise an praktisch alle Bauaufgaben anpassen.
Ihre Abmessungen werden nur durch die Transportmöglichkeiten begrenzt.
Konstruktive Ausbildung
Eine einteilige Stahlbetonsohle mit umlaufender Nut bzw. Falz nimmt den Schachtrahmen auf. Seine kompakte und geschlossene Bauweise erlaubt einfachste Montage und erhöht die Sicherheit in der Funktion.
Je nach erforderlicher Höhe können mehrere Schachtrahmen übereinander gesetzt werden. Eine Falzverbindung sorgt für sicheren Zusammenhalt.
Zur Abdeckung des Schachtrahmens dient eine einteilige Stahlbeton-Übergangsplatte mit umlaufender Falz.
Die Übergangsplatte enthält die notwendigen Öffnungen:
* Durchmesser DN 1000 mit Spitzende für selbstschmierende Gleitringdichtung Forsheda F 116 zum weiteren verschiebesicheren Aufbau mit Schachtringen nach DIN 4034, neueste Fassung.
* Durchmesser DN 625 mit Falz für den verschiebesicheren Aufbau mit Auflageringen.
Möglich sind auch beliebige Öffnungen nach Kundenwunsch oder werkseitig eingesetzte Schachtabdeckungen. Die Abdichtung der Verbindungen von Schachtunterteil und Decke erfolgt entweder mit zementgebundenem Mörtel, kunststoffvergütetem Mörtel oder mit plastischen bzw. elastischen Abdichtungsmaterialien.
Schachtbauwerke in Tafelbauweise
Wenn die Bedingungen auf der Baustelle kleine Einzelelemente und geringes Gewicht erforderlich machen, kommen b+f Dorsten-Schachtbauwerke in Tafelbauweise zum Einsatz. Variable Abmessungen in Länge, Breite und Höhe erlauben die Anpassung an sehr unregelmäßige Grundrissformen.
Auch wenn vorhandene Rohre um- oder überbaut werden müssen, sind die Bauwerke in Tafelbauweise die richtige Lösung.
Konstruktive Ausbildung
Die Bauwerke bestehen aus werkseitig oder auch bauseitig montierten Wandelemente, einer zwischen den Wandelementen betonierte Sohlplatte und der Deckenplatte. Die Ausbildung der Arbeitsfuge der Wand-Wand und Wand-Sohle Verbindungen erfolgt über eine kornrauhe Arbeitsfuge mit Anschlußbewehrung gemäß statischer Berechnung. Bei besonderen Anforderungen an die Dichtheit und Gebrauchstauglichkeit können zusätzliche Abdichtungen, wie Fugenbänder, Quellbänder, etc. in der Arbeitsfuge eingesetzt werden. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem Planer und Bauherrn.
Die Abdeckung der Wandelemente erfolgt mit einer ein- oder mehrteiligen Stahlbeton-Übergangsplatte. Bei mehrteiligen Stahlbeton-Übergangsplatten erfolgt die horizontale Verbindung als kornrauhe Fuge mit Anschlussbewehrung als Kelchfuge ausgebildet. Sie garantiert die biegesteife Verbindung der Teile untereinander. Durch die Ausbildung der Fuge ist ein zusätzliches Einschalen der Decke nicht notwendig.
Die Übergangsplatte enthält die erforderlichen Öffnungen:
* Durchmesser DN 1000 mit Spitzende für selbstschmierende Gleitringdichtung Forsheda F 116 zum weiteren verschiebesicheren Aufbau mit Schachtringen nach DIN 4034, neueste Fassung.
* Durchmesser DN 625 mit Falz für den Verschiebesicheren Aufbau mit Auflageringen.
Möglich sind auch beliebige Öffnungen nach Kundenwunsch oder werkseitig eingegesetzte Schachtabdeckungen. Die Abdichtung der Verbindungen von Schachtunterteil und Decke erfolgt entweder mit zementgebundenem Mörtel, kunststoffvergütetem Mörteln, oder mit plastischen bzw. elastischen Abdichtungsmaterialien.
Rohranschlüsse
Anschlüsse an Schachtbauwerke müssen dicht und gelenkig gegenüber allen ankommenden und abgehenden Abwasserleitungen hergestellt werden. Werkstoff und Rohrdurchmesser richten sich nach speziellen Anforderungen der Bauaufgabe.
b+f Dorsten-Bauwerke der Ortsentwässerung können entweder mit beidseitig in die Schachtwand eingeformter Muffe oder mit eingebautem Spitzende gefertigt werden.
Wird am Auslauf eine Muffenverbindung vorgesehen, ist als Gelenkstück ein Rohr Spitzende – Spitzende zu verwenden.


